Wintertest in Spanien 03. - 07. März 2008 von Daniel Puffe Nach fünfmonatiger Winterpause stand letzte Woche mein erster Test in diesem Jahr auf dem Programm. Mit viel Vorfreude im Gepäck startete ich mit den Meyers am 01.03. in Richtung Süden. Nach zwei ruhigen Tagen in Valencia konnte es am Montag dann endlich los gehen. Wir setzten unser Testprogramm gut um und ich war mit den ersten Runden ganz zufrieden. Am Dienstag lief es für mich dann etwas schleppend. Da ich meine Zeiten unbedingt steigern wollte fuhr ich zu verkrampft. Leider wurden wir durch stark böigen Wind zu einem frühen Testende gezwungen. Am Mittwoch stand die Überfahrt nach Barcelona auf dem Programm. Auch hier wurden wir von starkem Wind begleitet. Barcelona empfing uns am Donnerstagmorgen mit kalten Temperaturen. Somit konnten wir erst gegen Mittag mit den ersten Runden auf dem Circuit de Catalunya beginnen. Wir konnten uns sehr schnell ein gutes Setup erarbeiten. Hier muss ich mich bei meinem Mechaniker Christian und meinem Teamchef Michael für die Data-Recordingauswertung bedanken. Am Ende des Tages gelangen mir konstante, zügige Runden. Auch am zweiten Tag mussten wir bis Mittag warten um unseren Testbetrieb zu beginnen. Im Laufe des Tages konnte ich mich nochmals deutlich steigern und zufrieden stellende Rundenzeiten vorlegen.
Ich bin mit dem ersten Test im neuem Team sehr zufrieden, da wir schon nach kurzer Zeit förmlich Hand in Hand arbeiten. An dieser Stelle möchte ich mich beim ganzen Team für tolle 4 Testtage und bei Meyers für die Beherbergung und Verpflegung während der kompletten Woche bedanken. Als nächstes steht die Holländische Meisterschaft in Assen zu Ostern auf dem Programm. Mein erstes Rennen in diesem Jahr. Danach werde ich mich wieder mit neuesten Informationen melden.Viele Grüße, euer Daniel # 29 ======================================= Endlich das erste Mal auf dem Motorrad… von Joel BiglerAm 28. Februar fuhr ich Richtung Spanien. Das Wetter wurde immer schöner und wärmer. Eintreffen in Valencia 01. März . Herzliche Begrüssung durch das Team. Am Abend Besichtigung der 4km langen Piste. Der freie Tag am 2. März wurde benutzt um das „Kombi“ und die Stiefel anzuprobieren. Alles passt perfekt. 03. + 04. März das erste Mal auf meiner Honda, ein super Gefühl! Aller Anfang ist schwierig. Ich muss jetzt versuchen innert kurzer Zeit das Motorrad und die Piste zu beherrschen. Testende in Valencia: Sturzfrei gefahrene 388 km! Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, auch wenn die Zeiten noch nicht so schnell sind. 05. März Ruhetag. Ich bin froh! Der Körper schmerzt. Abreise nach Barcelona. Die Temperatur ist merklich zurückgegangen, hoffentlich ist der Belag warm genug. 06. März keine Besichtigung der 4.7 km langen Piste. Aber mit der Honda geht es ja auch. Ich fühle mich immer besser. Ich bin zurzeit (nach 2x20Minuten) noch 11 Sekunden langsamer als meine Teamkollegen. An meinem Motorrad werden einige Anpassungen durchgeführt. (Fahrwerk, Übersetzung). Das Motorrad läuft super, ich werde immer schneller, mir fehlen noch 6 Sekunden. Keine Leistung …. Kolbenringbruch. Die erste Bekanntschaft mit dem Kiesbett. 07. März Top motiviert fahre ich meine Runden, alles läuft super. Die Rundenzeiten werden schneller und ich fühle mich schon viel sicherer. Ich bin noch 3 Sekunden zurück. Jetzt will ich noch eine schnellere Runde: Start/Ziel alles im grünen Bereich, erste links dann rechts, ok. Eine lang gezogene Rechtskurve, sehr schnell, nächste rechts …… zu schnell, langt nicht, ok geradeaus ins Kiesbett. Ende der Runde. Die letzten 20 Minuten, jetzt noch ein Versuch. Nach 5 Runden keine Leistung… Nein, nicht schon wieder! Aber es ist so, Motorproblem, Trainingsende. Für mich waren die vier Tage SUPER. Ich bin Total 839 Kilometer! sturzfrei gefahren, und fühle mich sehr wohl auf der Maschine und im Team.
Bis zum nächsten Mal Gruss JO =============================================== Erste Tests in Valencia und Barcelona von Katrin Meyer Jetzt geht es endlich wieder los. Das Team Freudenberg absolvierte erste Trainingskilometer in Spanien. Am Abend des 28. Februar ging es los. Wir hatten ein straffes Programm. Treffpunkt des Teams war Samstagnachmittag in Valencia. Wir sind gut angekommen und nachdem es zwei Tage recht ruhig zuging, begannen wir am Montag bei Sonnenschein unseren ersten Trainingstag. Das war schon ein Unterschied zu meiner Aprilia. So bald ich am Gas gedreht habe, ging es auch schon richtig los. Natürlich habe ich gemerkt, dass ich noch sehr viel lernen muß. Aber wir haben den ersten Tag gut absolviert und die Arbeiten für den nächsten Tag konnten beginnen. Am Dienstag war das Wetter leider nicht so schön. Es war kälter und auch der böige Wind machte uns zu schaffen. Um eine Maschine richtig kennenzulernen, muß man auch mal über das Limit gehen, damit man weiß was dann passiert. Leider bin ich dabei gestürzt. Aber nach kurzen Reparaturarbeiten saß ich wieder auf dem Motorrad. Der böige Wind machte unserem Training leider vorzeitig ein Ende. Am Mittwoch war Ruhetag. Aber bei immer noch starkem Wind stand die Fahrt nach Barcelona auf dem Plan. Barcelona empfing uns mit kaltem Temperaturen. Aber auch bei einem Rennen kann es sehr kalt sein, deshalb bin ich gleich zum ersten Turn rausgefahren. Jetzt habe ich meine Maschine schon ein bißchen im Griff. Der Circuit de Catalunya ist ja eine Speedstrecke. Manchmal hätte ich gern das eine oder andere PS mehr in meinem Standard-Honda gehabt. Aber erst wenn ich mit meiner Maschine am Limit bin , wird die Zeit kommen auf einem der Kit-Motorräder des Freudenberg Teas zu sitzen! Auch der Freitag zeigte sich mit kühlen Temperaturen und leider auch wieder mit Wind. Trotzdem konnte ich mich noch einmal steigern. Gegen 17 Uhr habe ich das Training beendet und wir konnten mit dem Einräumen beginnen. Am Samstagabend sind wir wieder gut zu Hause angekommen. Ich möchte mich bei meinem Papa und bei meinem Bruder Pit bedanken. Sie haben meine Reparatur- und Wartungsarbeiten übernommen. Vielen Dank an Siggi und Christian für die guten Tipps. Ein Dankeschön auch an Dani, der sich viel Zeit genommen hat, um mit mir über Verbesserungen zu reden. Ein Dank auch an Michael und Carsten, die mir die Chance geben, mein Lernjahr im Team Freudenberg zu absolvieren. Ebenfalls möchte ich mich an dieser Stelle bei meiner Rektorin des Gymnasiums Stephaneum in Aschersleben Frau Dr. Mierzwa bedanken. Mit ihrem Verständnis für den Leistungssport war es mir möglich, an diesen Tests in Spanien teilzunehmen. Vielen Dank! Nachdem die ersten Trainingskilometer geschafft sind, gilt es jetzt natürlich so viele Trainingskilometer wie möglich zu absolvieren. Deshalb werde ich mit meinem Bruder Pit in Magione am ADAC-Fahrtraining teilnehmen. Wenn alles optimal läuft, werde ich Ostern mein erstes Rennen in Assen zur Holländischen Meisterschaft fahren. Eure Hexe |