Freudenberg Racing Team

06. Bericht 26.April IDM Lausitzring PDF Drucken E-Mail

Zwei von drei Freudenberg-Piloten in den Top Ten.

Saisonauftakt der IDM auf dem Lausitzring.

Von Toni Börner.

Endlich! Nach fast acht Monaten Renn-Pause gingen die Piloten der Internationale Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) am vergangenem Wochenende wieder auf die Piste. Fast schon traditionell startete die Saison auf dem EuroSpeedway Lausitz im Süden Brandenburgs. Michael Freudenberg und sein Freudenberg Racing Team aus Bischofswerda durften dabei natürlich nicht fehlen.

Drei Piloten bringt Freudenberg in der Klasse bis 125 Kubikzentimeter mit an den Start. Nach wie vor sind Daniel Kartheininger und Joel Bigler dabei. Kartheininger gilt als Anwärter auf Siege und hat das Zeug dazu, die Meisterschaft ganz vorn abzuschließen. Bigler geht in seine zweite komplette Rennsaison überhaupt und hat die Aufgabe auf den Rennplätzen so viel wie möglich zu lernen. Der Schweizer soll sich in Ruhe entwickeln und steigern können. Neu im Team ist Krostitzer Toni Finsterbusch. Auf ihn hatte Teamchef Michael Freudenberg schon lange ein Auge geworfen. Finsterbusch zeigte in den letzten Jahren, dass er enormes Talent und Potenzial mit sich bringt. Und solche Piloten sind im Freudenberg-Team gesucht und herzlich willkommen.

Daniel Kartheininger konzentriert sich in der Saison 2009 wieder voll auf die IDM. In den letzten Jahren hatte er einige Saisonrennen auslassen müssen, da er parallel im Red Bull Rookies Cup im Rahmen der Motorradweltmeisterschaft fuhr. Dieses Jahr aber ist das nicht mehr der Fall.

In der Addition beider Zeittrainings hatte sich Kartheininger den achten Startplatz gesichert. Aber das da noch etwas nach vorn gehen sollte, hat man schon erwartet. Im Rennen konnte der Mann aus Boos seine persönlich schnellste Rundenzeit noch weiter verbessern - um drei Zehntel. Das sind in der 125ccm-Klasse Welten.

Kartheininger hatte gleich beim Start Plätze gut machen können und fuhr auf den sechsten Rang nach vorn. Im Laufe der 15 Runden hatte er hart zu kämpfen. Kartheininger war in Zweikämpfe mit dem Schweizer Damien Raemy, dem Tschechen Karel Pesek - dessen Bruder in der 250ccm-Weltmeisterschaft unterwegs ist - sowie mit den beiden deutschen Jan Bühn und Marvin Fritz verwickelt. Am Ende reichte es für den Piloten vom Freudenberg-Team zum sechsten Platz.

Der Neuling im Team, der Krostitzer Toni Finsterbusch, schaffte bei seinem ersten Einsatz für das Freudenberg-Team gleich auf Anhieb den Sprung in die Top Ten. Mit dem achten Rang konnte er voll zufrieden sein, auch wenn der ehrgeizige Youngster natürlich gern noch weiter vorn ins Ziel gekommen wäre.

Der dritte Man im Bunde, Joel Bigler, beendete das erste Saisonrennen auf dem guten 25. Platz. Damit ließ der Schweizer, der erst das zehnte Motorradrennen in seinem Leben überhaupt bestritt, gleich 20 Piloten hinter sich. Die Mannschaft um Michael Freudenberg wurde damit ihrem Ruf als "Talentschmiede" wieder einmal vollends gerecht.