| 12. Bericht 21.Juni IDM Sachsenring |
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Halbzeitbilanz: Zwei Piloten in den Top Ten Freudenberg-Racing-Piloten belegen derzeit Ränge sechs und acht in der IDM 125. Von Toni Börner. Nach vier von acht Läufen zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) ist Halbzeit für das Freudenberg Racing Team aus Bischofswerda. Mit den Piloten Toni Finsterbusch (Krostitz, derzeit sechster Tabellenrang, 27 Meisterschaftspunkte) und Daniel Kartheininger (Boos, 8., 26 Punkte) hat der Bischofswerdaer Michael Freudenberg gleich zwei Fahrer in den Top Ten der Achtelliter-Klasse. Das Resümee des Talentförderers fällt aber noch ein wenig Verhalten aus. "Wir haben durch die Stürze halt leider Nuller eingefahren, die uns jetzt natürlich fehlen", erklärte der Teamchef. "Eigentlich wollten wir halt in der Gesamtwertung etwas weiter oben stehen. Aber trotzdem können wir zufrieden sein, gleich zwei Fahrer in den Top Ten zu haben." Denn vergessen darf man gerade in dieser Rennsport-Klasse nicht, dass teilweise weit über 50 Fahrer an den Trainings und der Qualifikation teilnehmen. Viele Pisten sind aber nur für rund 45 Piloten zugelassen, sodass am Samstagabend, noch vor dem Rennen, schon viele die Heimreise antreten müssen. Bei Freudenbergs hat man damit aber kein Problem. Sogar der Schweizer Joel Bigler kommt immer besser in Fahrt. Er bestreitet seine zweite Motorradsport-Saison überhaupt und konnte auf dem Nürburgring beim dritten Saisonrennen erstmals in die Punkte fahren. "Joel ist sehr gut in die Saison gestartet, hatte aber am Sachsenring zuletzt noch Probleme", analysierte Freudenberg. "Der Sachsenring ist eine reine Fahrer-Strecke. Daran müssen wir bei ihm noch etwas arbeiten." Besagtes Rennen auf dem Sachsenring brachte dem Team auch das bisher beste Rennresultat der Saison. In die Wertung der IDM 125 brachte Daniel Kartheininger 16 Punkte für den dritten Rang ein. Auf dem Podest stand das Nachwuchstalent jedoch nicht. Der Grund: Unter anderen nutzte der deutsche Überflieger aus der Grand Prix Szene, Jonas Folger, das Rennen der nationalen Meisterschaft, um sich auf den Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring in zwei Wochen vorzubereiten. Es kam außerdem noch ein weiterer Gaststarter vor Kartheininger ins Ziel. Gaststarter sind aber nicht punktberechtigt und so durfte er die Zähler für Rang drei, hinter Dominator Marcel Schrötter (vier Rennen, vier Siege) aus Pflugdorf und Marvin Fritz mitnehmen. "Bei Daniel gibt es keine Frage - er ist in der Lage ganz vorne mitzufahren", lobte Freudenberg den Mann mit der Startnummer 22. "Toni erfüllt in seinem ersten Jahr bei uns auch komplett die Erwartungen." Am kommenden Wochenende steht das Rennen im österreichischen Salzburg an. Bisher immer ein gutes Pflaster für den Rennstall aus Bischofswerda. "In den letzten Jahren hatten wir in Salzburg immer ein gutes Setup und ein gute Abstimmung", erinnerte sich Freudenberg. "Aber dort sind immer zwei Komponenten wichtig - Technik und Fahrer. Salzburg ist eine Motorleistungs-Strecke und ich denke Mal, dass wir uns da nicht zu verstecken brauchen. Wir wollen da natürlich den ersten Schritt machen, den Gesamtrang unserer Piloten noch zu optimieren." |









