Freudenberg Racing Team

15. Bericht WM Sachsenring von idm.de PDF Drucken E-Mail

Fünf IDM-Piloten zum Grand Prix

Beim Highlight des Motorradsport-Jahres in Deutschland zum Großen Preis von Deutschland                                       

am Wochenende (17. - 19. Juli) haben fünf IDM-Piloten eine der begehrten Wildcards erhalten.

 

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Zunächst wurden Marcel Schrötter, DanielKartheininger, der Schweizer Damien Raemy, Marvin Fritz und der Finne Eeki Kuparinen nominiert (Foto v.l.n.r.).

Marvin Fritz stürzte dann am Salzburgring und brach sich das Schlüsselbein. Auf ärztliches Anraten mußte er die Wildcard zurückgeben und kann so seinen tollen Auftritt vom GP in Assen (2 WM-Punkte) nicht wiederholen. Für ihn wurde der Krostitzer Toni Finsterbusch nachnominiert.

Allen voran will Marcel Schrötter an die Leistungen vom Vorjahr anknüpfen. Damals war der amtierende deutsche Meister und auch derzeitige Meisterschaftsführende bei seinem ersten WM-Einsatz gleich in die Punkte gefahren. "Aber ein Top Ten-Platz wäre damals auf jeden Fall drin gelegen", resümiert Schrötter noch heute den Vorfall, als Koyama vor ihm stürzte und er kurzzeitig den Anschluss verlor. Beim IDM-Lauf auf dem Sachsenring konnte Schrötter dieses Jahr schon ein Mal gegen die WM-Piloten Stefan Bradl, Randy Krummenacher und Jonas Folger fahren. "Für IDM-Verhältnisse war ich an den Jungs sehr nah dran."

Die Piloten Nummer zwei und drei in der WildCard-Liste kommen aus ein und demselben Team - Daniel Kartheininger und Toni Finsterbusch (Foto oben rechts). Beide sind für das Freudenberg Racing Team unterwegs. "Ich weiß gar nicht, ob es das überhaupt schon mal gegeben hat, dass ein Team gleich mit zwei Fahrern zu einem WildCard-Einsatz antreten darf", freute sich Michael Freudenberg. Für Kartheininger und Finsterbusch wird es der jeweils erste Einsatz bei einem WM-Rennen. Auch wenn Kartheininger sich schon im GP-Umfeld bewegt hat, er fuhr zwei Jahre den Red Bull Rookies Cup, kommt etwas komplett neues auf ihn zu. "Endlich kann ich mich mal mit den Jungs aus der WM messen", gab er euphorisch zu Protokoll.

Damien Raemy ist ein hoffnungsvolles Talent aus der Schweiz, der ebenfalls in der IDM unterwegs ist und schon einige Akzente setzen konnte. "Ich freue mich schon total auf den GP", erklärte er.
Ebenso ergeht es dem Finnen Eeki Kuparinen, der in der IDM zwar bisher noch nicht die besten Leistungen erbringen konnte, aber dennoch die Chance der GP-Teilnahme erhält. "Wir hatten Anfangs der Saison sehr viele technische Probleme", gab Kuparinen zu bedenken. "Daher stehen wir jetzt vielleicht nicht unbedingt dort, wo wir sein sollten. Aber ich bin schon ganz gespannt auf den Sachsenring. Unser Team ist ja quasi das Junior-Team von Aki Ajo und ich möchte mir schon gern mal anschauen, wie die Weltmeistermannschaft vor Ort arbeitet."