| 18. Bericht 23.August IDM Assen |
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Freudenberg Racing in Assen Positives Assen-Resümee trotz Sturz von Kartheininger / Finsterbusch verpasst Podest knapp Von Toni Börner. Das Freudenberg Racing Team musste am letzten Wochenende rund 800 Kilometer ins niederländische Assen fahren um am siebten von acht Saisonläufen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) teilzunehmen. Am Ende sprang ein vierter Platz für den Krostitzer Toni Finsterbusch heraus. Daniel Kartheininger musste im Rennen erst ob eines Problems die Box aufsuchen, fuhr mit fast einer Runde Rückstand weiter und konnte dabei die Zeiten der Spitze mitgehen. Leider stürzte der Mann aus Boos später. Mit den Trainingsrängen sieben und acht lagen Toni Finsterbusch und Daniel Kartheininger im niederländischen Assen eng beieinander. Aber für Kartheininger hätte im Training durchaus noch mehr drin gelegen. "Es hat immer wieder getröpfelt und auf der Piste waren einige nasse Stellen", hatte der Seel 125-Pilot am Samstagabend erklärt. Mit seiner Beschwerde über das Wetter war er übrigens nicht der Einzige. Im zweiten Qualifying am Samstag hatte sich keiner seiner Konkurrenten ob der unklaren Wetterlage verbessern können, einige fuhren erst gar nicht auf die Strecke raus. So starteten Kartheininger und Finsterbusch aus der zweiten Reihe. Der dritte Mann im Team um den Bischofswerdaer Michael Freudenberg, der Schweizer Joel Bigler, qualifizierte sich als 29. Im Rennen wollte Daniel Kartheininger zu seiner nächsten Poidumsplatzierung ansetzen. Er kämpfte unter anderem mit dem Tschechen Karel Pesek, der dieses Jahr auf dem Salzburgring schon einen Sieg verbuchen konnte. Doch schon in der dritten Runde fiel Kartheininger zurück. Schließlich musste er die Box anfahren, da mit der Benzinzufuhr etwas nicht stimmte. Flux wurde dies überprüft und die Seel-Maschine wieder in Gang gesetzt. Karheininger ging wieder auf die Piste des TT-Circuit von Assen raus, war aber nur noch auf dem 33. Platz wieder zu finden. "Dann hatte ich schon Wut im Bauch", erklärte er. "Ich bin gefahren wie der Teufel und habe gute Rundenzeiten hingelegt." Eben jene Zeiten waren so schnell, dass er damit locker an der Spitze hätte mithalten können und sicher noch weiter aufgeholt hätte. "Aber dann ist mir das Vorderrad eingeklappt und ich bin gestürzt", sagte Kartheininger weiter. In der Gesamtwertung fiel er damit auf den siebten Rang zurück. Doch selbst der Vizemeister-Titel beim Finale in Hockenheim ist, wenn auch vorrangig theoretisch, noch möglich. Enttäuscht musste Michael Freudenberg aus den Niederlanden dennoch nicht nach Hause fahren. Der Krostitzer Toni Finsterbusch hielt die Fahnen des Freudenberg Racing Teams hoch und schrammte nur knapp am Podest vorbei. In einer zum Ende noch aus vier Piloten bestehenden Gruppe, die um den dritten Platz kämpfte, mischte Finsterbusch munter mit. Freudenberg war zufrieden. "Man muss bedenken, dass Toni erst seine zweite Saison überhaupt und die erste bei uns fährt. Was er da schon gezeigt hat, ist wirklich beeindruckend", lobte der Teamchef. "Klar, der dritte Platz wäre noch besser gewesen, aber wir freuen uns auch wirklich sehr über Rang vier." Auch für den Schweizer Joel Bigler gab es nach Platz 24 lobende Worte. "Joel macht sich immer besser. Er findet immer mehr Zeit und wird schneller. Leider ist das dieses Jahr nicht ganz so ersichtlich als noch in der letzten Saison. Die Konkurrenz ist einfach viel größer und dichter dieses Jahr." |









