Freudenberg Racing Team

19. Bericht 13.September IDM Hockenheim PDF Drucken E-Mail

Unglückliches Finale

Keine Punkte für Freudenbergs in Hockenheim / Finsterbusch und Kartheininger stürzen

Von Toni Börner.

Der Final-Lauf der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) verlief für das Bischofswerdaer Freudenberg Racing Team alles andere als nach Plan. Die Piloten Daniel Kartheininger und Toni Finsterbusch stürzten im Rennen auf dem Hockenheimring. Kartheininger konnte zwar weiter fahren, aber belegte am Ende nur den 18. Rang.

Dabei hatte das Wochenende in Baden-Württemberg gar nicht so schlecht begonnen. Nach seinem vierten Rang im Rennen von Assen in den Niederlanden, war der Krostitzer Toni Finsterbusch auf einem Hoch zum Finale gereist. Im Qualifying hatte er sich den fünften Startpatz sichern können und lag gleichauf mit den Piloten vor ihm. Es waren tausendstel-Entscheidungen, die über die Startplätze entschieden. Im Rennen selbst mischte Finsterbusch in der Verfolgergruppe des Spitzentrios mit. Allerdings rutschte ihm bereits in der fünften von 17 Runden das Vorderrad weg. Finsterbusch stürmte zu seiner Maschine und nahm das Rennen wieder auf, musste aber auf direktem Wege die Box ansteuern. Der Sonntag war gelaufen. Aber Finsterbusch kann dennoch stolz auf sich und seine Leistung sein. In einer international stark besetzten Klasse erkämpfte er sich in seiner erst zweiten Saison in der IDM 125 den neunten Gesamtrang und insgesamt 57 Punkte. Zwei vierte Plätze waren die besten Ergebnisse des Krostitzers.

Daniel Kartheininger ging es ähnlich. Der Youngster kämpfte sich an das Spitzentrio heran und attackierte den Tschechen Karel Pesek. In der Folge flog Kartheininger per Highsider in hohem Bogen von seiner Seel 125-Maschine. Auch er konnte sein Bike wieder startklar bekommen und weiter fahren. Am Ende sprang der 18. Platz für ihn heraus, nachdem er sich vom abgeschlagenen letzten Platz wieder durchs Feld gepflügt hatte. Aber Punkte gibt es leider nur bis zum 15. Rang. Damit konnte Kartheininger sich den achten Gesamtrang sichern und er hält bei 58 Punkten. Drei Podestplätze mit jeweils Rang drei waren auch für ihn eine ordentliche Leistung. Im nächsten Jahr wird er an diese anknüpfen wollen.

Beim Schweizer Joel Bigler waren einmal mehr ordentliche Lernprozesse zu erkennen. Als dritter Mann im Freudenberg-Team holte er sich im Rennen den 24. Rang - bei 43 gestarteten Piloten! Immerhin konnte auch er einen Punkt in dieser Saison einfahren.