| 11. Bericht 20.Juni IDM Sachsenring |
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Weitere Podien für Freudenbergs Racer Grünwald behauptet Gesamtführung / Drei Fahrer in den Top Five Der Waldkraiburger Luca Grünwald hat die Gesamtführung in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in der Klasse bis 125ccm auf dem Sachsenring behauptet. Der Freudenberg Racing Team-Pilot sicherte sich in den beiden Läufen in Sachsen einen zweiten und einen dritten Rang und liegt damit weiter an der Spitze. Auch Teamkollege Toni Finsterbusch zeigte auf der KTM des Freudenberg-Teams mit einem dritten und einem vierten Platz wieder gute Leistungen. Er hält auf Rang drei, der weitere Teamkollege Daniel Kartheininger ist Gesamt-Fünfter. Etwas überraschend hatte es im Zeittraining der 125er-Klasse am vergangenem Samstag der Kölner Luca Amato auf die Poleposition geschafft und sich schließlich auch den Rennsieg gesichert. Da konnte auch Grünwald vom dritten Startplatz aus nicht viel entgegen setzen. Trotzdem war es ein spannendes erstes Rennen, welches erst auf den letzten Metern entschieden werden sollte. Und wieder standen mit Grünwald und Finsterbusch gleich zwei Freudenberg-Piloten auf dem Podest. Was aber noch wichtiger war: Der Südafrikaner Mathew Roy Scholtz, welcher sich mittlerweile zum härtesten Meisterschaftskonkurrenten Grünwalds gemausert hat, wurde "nur" Vierter. In Vorbereitung auf den Grand Prix vom 16. - 18. Juli, wenn die Weltelite des Motorradsportes an gleicher Stelle auf dem Sachsenring gastieren wird, wurde im Rahmen der IDM ein zweites 125ccm-Rennen ausgetragen. Einfach auch, um diejenigen Fahrer, die dann mit einer Gaststart-Lizenz, genannt Wildcard, an der WM teilnehmen werden, auf diese Aufgabe vorzubereiten. Zum zweiten Mal galt es am Sonntag also die Hatz über 20 Runden als Schnellster zu beenden. Dieses Mal war aber gegen Scholtz kein Kraut gewachsen. Der Aprilia-Pilot kam schon aus der ersten Runde mi 1,3 Sekunden Vorsprung zurück und verwaltete den Vorsprung bis ins Ziel. Doch dahinter wurde hart gefochten und schließlich schafften Grünwald und Finsterbusch die Ränge drei und vier. "Heute war gegen die Aprilias kein Kraut gewachsen", schielte Teammanager Carsten Freudenberg auf die Motorräder von Sieger Scholtz und Amato auf Rang zwei. "Aber Punkte mitnehmen ist auch immer wichtig und Luca führt die Tabelle weiter an." Enttäuscht vom Verlauf seines Wochenendes war Daniel Kartheininger. Der junge Mann aus Boos holte die Ränge sieben und sechs und kritisierte das Zweikampfverhalten mancher Piloten. "Wenn ich merke, dass ein Konkurrent etwas schneller ist als ich und vorn eine Lücke entstanden ist, dann versuche ich doch, mich an den schnelleren dranzuhängen und die Lücke wieder zu schließen. Stattdessen hat er mich immer wieder überholt und geblockt. Das hat ziemlich genervt und mein Rennen kaputt gemacht", machte Kartheininger seinem Ärger über einen anderen Wettstreiter mit eigenartiger Rennlinienwahl Luft. Trotzdem verliert er den Mut nicht. "Als nächstes kommt Salzburg, dort hab ich letztes Jahr schon als dritter auf dem Podest gestanden", äußerte Kartheininger seine Hoffnungen auf das erste Podium der Saison. Für das Freudenberg-Team geht es schon dieses Wochenende weiter. Im niederländischen Assen findet die Weltmeisterschaft statt und der Krostitzer Toni Finsterbusch hat dafür eine Wildcard erhalten. Bereits ab Donnerstag wird dort trainiert, denn traditionell findet das Rennen auf dem TT-Circuit schon am Samstag statt. Presse: Toni Börner |









